Julian Sas im Meisenfrei

    • Julian Sas im Meisenfrei

      Im Rahmen seiner Coming-Home-Tour trat der niederländische Ausnahmegitarrist Julian Sas am gestrigen Montag im Meisenfrei in Bremen auf.

      Ein willkommener Anlass, der ehrwürdigen Hansestadt einen Besuch abzustatten. Eine Unterkunft in der Nähe war schnell gefunden, Stadtbummel und

      Stadtrundfahrt verschafften uns einen Eindruck von den Sehenswürdigkeiten, wobei man an 2 Tagen sicher nur wenig sehen kann, das Wetter war leider

      Bremer Schittwedder... Um so mehr freuten wir uns auf den Abend in der Meise.

      Davor wartete schon Farmer John Hinderk (der freundlicherweise die Karten besorgt hatte), Bluesrocker Winnerich mit Frau traf auch ein.

      Vor dem Bluesclub eine Stunde vor Beginn schon eine erstaunliche Menschenmenge, es war ausverkauft.

      19:30 Uhr war Einlaß, wir bekamen noch Sitzgelegenheiten und warteten bei einem Getränk auf den Meister.

      20:30 betrat die Band um Julian Sas dann die Bühne und zündete ihr Feuerwerk aus Boogie, Blues und Rock'N Roll. Am Schlagzeug (O-Ton J.S.) Rob Heijne,

      Roland Bakker an den Tasteninstrumenten und der hervorragende Fotis Anagnostou am Bass brachten den Saal sofort zum Kochen.

      Die Spielfreude übertrug sich sofort auf's Publikum und die Stimmung war klasse.

      Hier ein Video mit dem Titelsong der Tour (danke an WM für die Veröffentlichung):




      In der Zugabe wurde dann auch noch Chuck Berry gewürdigt:




      Ein überaus klasse Abend, schade, das Bremen so weit ist meint


      mulehead (Franz)
    • Hier kurz meine Eindrücke zum Konzert:
      Ich habe Julian Sas noch nie so grandios erlebt wie an diesem Abend. Gut war er ja schon immer. Aber durch die Hinzunahme von Roland Bakker an den Tasten wurde es eine Offenbarung. Das neu arrangierte fast 18 Minuten lange „Blues for J“ geriet dabei zum emotionalen und harmonischen Höhepunkt. Julian spielte mit seiner Goldtop so klare und sanfte Tonfolgen über den von Bakker ausgerollten Klangteppich, dass selbst Dave Gilmoure anerkennend applaudiert hätte. Dazu ein glasklarer und transparenter Sound mit angenehmer Lautstärke, eine bestens aufgelegte und spielstarke Band, die 140 Minuten am Stück einen verregneten Montag in einen sonnigen Samstag verwandelt hat. Ich habe mir sogar spontan die Frage gestellt, ob ich jemals ein besseres Konzert in der Meise gesehen habe. Wir waren zu fünft, von allen gab es die Höchstnote!

    • Die Musik von Julian Sas gefällt mir sehr gut, und das schon

      seit seit 1996 !


      Ich hatte nur den Eindruck, das sein Gesang und die

      Gitarrentechnik nachgelassen hat....Als langjähriger

      Musiker höre ich sowas heraus.....Ich denke mal, das

      "Nichtmusiker" nicht so ein sensibles Gehör haben.


      Also, :thumbup:


      Gruß & Blues

      Franky




      Die eigenen Fehler muss man nicht suchen, das übernehmen gern andere
    • Lieber Frank,

      ich hatte vom 6. Lebensjahr an Geigenunterricht. 7 Jahre habe ich in einem Jugendsinfonieorchester gespielt. Darüberhinaus

      habe ich im Schulchor unseres Gymnasiums (damals EOS) Bass gesungen und war viele Jahre Mitglied eines Kammerchores.

      Auf mein musikalisches Gehör kann ich mich daher absolut verlassen. Und das hat einen Julian Sas erlebt, der

      weder gesanglich und schon gar nicht gitarrentechnisch "nachgelassen" hat.

      Vielleicht besuchst du mal eines seiner Konzerte, machst dir selbst ein Bild und schwafelst hier nicht so dummes Zeug von

      Musikern und Nichtmusikern.


      LG Franz
    • Vielleicht besuchst du mal eines seiner Konzerte, machst dir selbst ein Bild und schwafelst hier nicht so dummes Zeug
      von Musikern und Nichtmusikern...... ( mulehead)

      so lautet komplett die Aussage von mulehead, die durch deine Verkürzung einen falschen Sinn bekommt.

      Ohne dir nahetreten zu wollen Capricorn, auf dein `sensibles´Gehör berufst du dich häufig, absoluter Verlass ist darauf nicht,
      wie häufig am Dialog im Chat zu lesen war, wahrscheinlich dem nachlassenden Gehör des Alters geschuldet.

      Um einen Künstler wie Sas bewerten zu können braucht´s ein wenig mehr als deine und z.B. meine Kenntnisse.

      Jemand der Künstler fast ausschließlich nach dem bewertet, was `you tube´ ihm anbietet, sollte sorgfältiger wählen
      und auf live Konzerten sein Wissen und Gehör schulen.