Blues for the Road, oder mein Weg zurück zum Blues (Aller guten Dinge sind drei).

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    • Blues for the Road, oder mein Weg zurück zum Blues (Aller guten Dinge sind drei).

      Begonnen hatte alles Ende der 70ern/Anfang der 80ern und das mit einer lebhaften Diskussion rund um John Mayall and the Bluesbreakers. Zu dem Zeitpunkt war ich vollkommen auf den heutigen „Classic Rock“ ausgerichtet, namentlich Genesis, Supertramp Manfred Mann’s Earthband, Jane, Eloy - um nur einige zunennen.
      Ich hatte damals einen Freund der war „Blueser“, Anfangs nicht mein Ding – obwohl zwischen den zahlreichen Vinylplatten meines Freundes fanden sich auch mehrere Platten von John Mayall und Muddy Waters, nette Musik aber bei weitem nicht so klasse Genesis oder Peter Gabriel (Solo). Das war’s dann mit Blues.

      Anfangs der 90er ließ dann das Interesse am Rock nach, zumindest als Phil Collins Genesis „verhunzte“ und Dire Straits auch nicht mehr so richtig meinen Geschmack trafen. Dann bekam ich eine CD von John Lee Hooker in die Hände und fand diesen einfachen Stil mit stampfendem Fuß, Gitarre und Gesang klasse, später kamen dann die zahlreichen Neuversionen mit anderen Bluesern (u.a Bonnie Raitt, Van Morrison) dazu. Die Anzahl an Blues-CD’s nahm zu, Buddy Guy, B.B. King, Eric Clapton, Gary Moore und viele andere – und dann war wieder ne Blues-Pause.

      Wieder ging es in Richtung Rock, also zurück zum "Classic"-Rock, aber nicht mehr so melodisch wie bei Genesis, Jane oder Kitaro – nein sondern in Richtung ACDC, David Gilmour, Rolling Stones, die einzigen Konstanten waren in der Zeit immer John Lee Hooker und Eric Clapton.

      Dann kam wohl die endgültige Zuwendung zum Blues. Vor knapp 2 Jahren legte ich mir weitere Bluesplatten zu und begann wieder regelmäßig zu Konzerten zugehen. Aber nicht mehr in Stadien oder großen Hallen, sondern in Musikkneipen und kleineren Hallen. So war ich z.B 2010 bei knapp 20 Blues-Konzerten, meist in Kulturzentrum Sinsteden, im Topos in Leverkusen oder dem „Hamtorkrug“ in Neuss, meinen bluesigen Bermudadreieck, wo man sich drin verlieren kann.

      Mittlerweile gibt es noch wenig andere Musik die ich höre, dazu gehören z.B Mark Knopfler oder auch der alte Johnny Cash (seine letzten Platten „American Sessions“).

      Ansonsten finden sich in meinem ständigen wachsenden Musikarchiv etwa 6500 Bluessongs und noch mehr alte Rockplatten (als unkomprimierte Dateien auf meinem Rechner).

      Und seitdem ich hierbei Bluesroad bin habe ich das Gefühl beim Blues angekommen zusein, nicht nur zahlreiche neue Songs im Radio, vielen Informationen rund um den Blues – aber auch eine Gemeinschaft in der man sich wohl fühlen kann.

      Was will man mehr? 8)
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