11. Lübecker Bluesnacht am 17.2.18

  • 11. Lübecker Bluesnacht – 3 Bands!


    Und was für welche!!!
    Den Anfang machte eine gaaaanz neue Formation – von Bertram Scholz eigens für diese Bluesnacht zusammengestellt. Sie bestand aus: Bertram Scholz himself natürlich (Vocals und Gitarren – akustisch und E) + Walter Dehning (Bass – aber so `ne richtige „Omma“, kein Teil „to go“!) - beheimatet bei der Billbrook Bluesband +Olaf Erdmann (exzellenter Drummer mit optisch 1 Schlagzeug aber akustisch mindestens 5) + Alfons Krause (Gitarren E und Steel) – ja genau der, der von Bluesmail!
    Los gings mit Reed – 2mal Lou und 1mal Jimmy und dann Bluuuues und Balladen mit Gänsehaut inklusive. Z.B. „Jump to Mexico“ (von wegen – wir blieben natürlich da! ;) )...Und „Big Boss Man“( wovon ja genaugenommen gleich 4 auf der Bühne waren). „Heartbeat“ und „Chicago Blues“ rundeten dann den Reigen der Lieblingsstücke der 4 Musiker ab + exquisiten Soli des betreffenden Musikers, dessen Lieblingsstück es jeweils war...Super Idee. Zum Schluss brachten sie dann auch noch das Publikum zum Mitsingen bei „Walking home“ - was natürlich niemand ernsthaft in Erwägung zog, denn DANN KAM BLUESMAIL!!!
    Über diese Truppe gibt’s wohl nichts mehr zu sagen als was ich bei früheren Berichten nicht schon gesagt hätte. Mehrfach ^^ Das eingespielte Quartett aus Alfons Krause (der gleich auf der Bühne bleiben konnte), Rüdiger Vogt (wieder zu Höchstform aufgelaufen!), Ulrich Axler (bewährt!) und Klaus Hoffmann (souverän!) - so trat Bluesmail an und mit ihnen die ersten Tanzenden... Bei denen kann man einfach nicht still sitzen bleiben! Alabama Train...Baby please dont go...Chinasky...Little Red Rouster...Your Love...Got my Mojo working... -um nur einige zu nennen. + Zugabe+Nachschlag zur Zugabe: man will sie halt einfach nicht gehen lassen.
    Aber da war ja noch eine Hammerband: Chris Kramer und Beatboxin`Blues (mit der „Bösen Katze“ - Besucher der letzten Eutiner Blueschallenge werden den Exkurs erinnern, den Kevin O´Neill zur Technik des Beatboxing dort gab :) ). Mit diesem 2fachen Dt. Meister bekommt der Begriff „Mund-Werk“ eine ganz neue Bedeutung ^^ Genial! Aber auch ihr Gitarrist Sean Athens ist nicht von schlechten Eltern. Und Chris Kramer ist ja ohne Frage 1 DER Top-Blueser national und international...
    Sie starteten mit „When the lights go out on Broadway“ - großartig performed und noch mehr Gänsehaut...Auch ein „Happy Birthday“ gabs für die 11. Bluesnacht. Etliche dt. Titel(Bärchen, Unterwegs zur Sonne,...) und engl. rundeten ihren Auftritt ab. Und natürlich wieder + Zugabe + Nachschlag. Und zum Abschluss + kurzer Session. Dass der LiveCV rappelvoll war, versteht sich bei disen 3 Hochkarätern-Bands wohl von selbst... Der Abend hatte wieder einmal alles, was das Blues(hexen)herz begehrt. VOLL BLUESIG eben!!!