Beiträge von Wolfgang2

    Hallo,


    vielleicht habt ihr es ja noch nicht gehört, aber da soll so um Pfingsten im Münsterländischen so ein Festival stattfinden.


    Da sollen der


    http://youtu.be/pPF7a-gNmp0


    und der da


    http://youtu.be/JKVY-VzOXNA


    und dieser auch


    http://youtu.be/laAvhs7iXiQ


    auftreten.


    Die hier sollen diesmal ihren Harper mitgebracht haben:


    http://youtu.be/yMXIEV-d95Q


    (hoffentlich lassen die nicht dafür ihren keyboarder zuhause.)


    Ich glaub´, da fahr´ ich dieses Jahr hin, für die wird es sich echt lohnen.


    Und wenn die anderen auf der Setlist kapieren, dass sie mit denen nur mitkommen, wenn sie alles, was sie drauf haben, auf die Bühne bringen, dann wird es sich da um so mehr lohnen.


    LG

    Genauso, wie es sein muss!


    Hier ein Beispiel aus "Earls Hideaway", einem Restaurant in Florida, das auch Live-Events veranstaltet.


    http://www.earlshideaway.com/about-earls


    Am 11.05.2014 nachmittags im Garten von Earls Hideaway: Die John Nemeth Band.


    Zuschauerzahl: Überschaubar; sehr überschaubar. Zuschauerinteresse: Wie vor. Atmosphäre: Selber ansehen.


    Und wie spielen die? So:


    http://youtu.be/0zyZ6GssZnc
    http://youtu.be/yv2D7PIlkWE


    Fast wie bei einem Mega-Event. Gleicher Qualitätsanpruch, auch wenn die letzte Konzentration fehlt, und man einiges etwas lockerer macht. Aber nur etwas.


    Denn: Wer es mit dem Intro mal etwas zu locker treibt, fängt sich gleich sowas hier ein (0:18 - 0:19) - und der "Kollege Organist" haut ihn später glatt weg:


    http://youtu.be/c0AxaUkNLsI


    Also: Nur 10 da und darum mal eben so ein bischen spielen wollen? Eben nicht. Läuft nicht. Das ist der entscheidende Unterschied zu unseren Längengraden.


    LG

    Hallo,


    wer gedacht hat, Mr. Nemeth würde mit seiner neuen Truppe nur noch Soul machen, hat sich glücklicher Weise getäuscht. Nach einer Eingewöhnungszeit von einigen Monaten - ja, auch solche Leute brauchen die - bringen die Herren nun das hier auf die Bretter:


    http://youtu.be/HtVngk0oSXo


    Da er ein ordentlicher Chef ist, gibt er auch seinen Leuten ausreichend Gelegenheit, sich zu präsentieren:


    http://youtu.be/UzOADG8B0ro


    So was ist durchaus im Eigeninteresse. Nur auf dieser Basis stellen die alle eigenen Ambitionen hintenan und bringen sich freiwillig voll ein, um in den anderen Stücken den Frontmann oder andere bestmöglich aussehen zu lassen.


    LG

    Hallo,


    hier Shemekia Copeland mit Dana Gillespie´s Band.


    Die Band ist wirklich gut, starke Arrangements, aber aber an die Tourband von Frau Copeland kommen die Herren nicht ran. Kein Denken dran. Beispiel mit der "regulären" Frontfrau gefällig?


    http://youtu.be/vpr65V3mrmk


    Bei dem Gastauftritt von Frau Copeland spielen die Herren neben Standards Sachen, die sie für den Auftritt gelernt haben. Da sind keine spannenden Arrangements drin, das kann niemand erwarten. Tut auch keiner. Aber was kommt dann raus? Das:


    http://youtu.be/C6xmcc-pBHc


    Wenn Frau Copeland nicht davor stände.... Sie steht aber vor dieser Truppe - und SIE macht den Unterschied.


    Die Herren geben alles. Die Band lässt sich entsprechend "ziehen". Hakler fallen erst beim zweiten Hören auf - und so macht es allen Beteiligten Spaß.


    LG

    Hallo,


    hier Mr.Sipps Siegerauftritt beim IBC:


    http://youtu.be/DK4EwkmxYds


    Da fehlt nicht mehr viel. Er musste aber erst auf Touren kommen.


    Vor allem spielt der Kerl - Blues. Und seine Leute unterstützen ihn so wie es sein muss.


    Dass man bei einem Blueswettbewerb mit richtigem Blues gewinnen kann und nicht ständig gesagt bekommt: "Aber das ist nichts für die Bluespolizei." Nein sowas. Müssen wir erst noch lernen.


    Vielleicht sollte die Bluespolizei häufiger Streife gehen.


    LG


    Wolfgang

    Lieber Bernd,



    Du hattest damals hier angeregt, dass ich Mitglied werden sollte. Das war im Prinzip eine gute Idee, von der ich mich in der Sache hatte überzeugen lassen.


    Auf meinen Mitgliedsantrag vor etwa 1,5 Jahren per email auf Formular der damaligen HP habe ich bis heute keine Antwort erhalten.


    Das passt nahtlos in das Bild, das diese Organisation abgibt.


    Unter diesen Umständen hatte ich nicht daran gedacht, meine Zeit in Toulouse zu verschwenden. In Riga werde ich das schon gar nicht tun. Schon gar nicht, wenn ich mir die Videos aus Toulouse ansehe. Berlin war da noch ein anderes Kaliber.


    Mein Antrag ist damit erledigt. Ich werde auch keinen mehr stellen.


    Michael Seiz hat seit Mitte 2012 die Betreuung der deutschen Seite eingestellt. Das ist auf Bluesnews gepostet worden. Ich hatte mit ihm auch über das Thema gesprochen. Aber das sollte er selbst posten, wenn er das möchte. Nur so viel: Über das Schicksal meines Antrags hatte er sich nicht gewundert.



    Ansonsten: Das ist überhaupt keine Kritik an Notodden und deren eigene Initiative mit dem Museum. Finde ich sogar sehr gut.


    Aber selbst die EBU behauptet nicht, dass das ein EBU-Projekt wäre. Es ist vielmehr ein Projekt des Nowegischen Staats und der Gemeinde Notodden.
    Frau Wiik erzählt hier die Geschichte als Kulturhaus nach dem Motto: Nicht sowas Langweiliges wie Leihbücherei, Jugendzentrum und Kindergarten


    http://www.tifpro.eu/the-bigge…ok-and-blues.4907087.html



    Auf der HP des Notodden-Festivals wird die EBU übrigens nirgendwo erwähnt. Nur die "Norsk Blues Union" unter den Festival-Partnern. Sieh selbst:


    http://translate.google.com/tr…p%3A%2F%2Fbluesfest.no%2F


    LG

    Hallo,


    1. Die Organisation, die die "European Blues Awards" verleiht, nennt sich EBA, die European Blues Union EBU. Im "About" der EBA heisst es:


    The European Blues Awards were originally called the Trans European Blues & Jazz Awards and were started by Dietrich Muller and Tall Boy Wilder in 1981. This year the award winners will be announced at a European Blues Festival on the weekend of 8th November. The awards remain totally independent and free from sponsorship. Thanks for supporting and join us for #BluesHour forum every Monday from 20.00 GMT on @blueshour with twitter.


    Beide haben wohl nichts miteinander zu tun. Jeder verleiht "seinen" Award und nennt ihn, wie er will.



    2. Was mit der EBU los ist, weiss - ja wer eigentlich? Die HP hat keine aussagekräftige Inhalte dazu. Die Länderseiten sind durchweg in einem undefinierbaren Zustand.


    Auf FB gibt es seit 2 Tagen eine auffällige Hyper-Aktivität an Postings, hauptsächlich aus Spanien und Italien. Alles wie Kraut und Rüben. Sieht aus, als ob einer die Parole ausgegeben hätte "Nun macht mal was!"


    Das meines Erachtens beste Posting davon stammt aus Norwegen, von "Notodden": Das Foto eines völlig leeren Festivalraums mit vielen bunten Bildchen an den Wänden.......... Mit norwegischem Kommentar. Aber das Bildchen sagt ja genug.



    3. Wo die EBU hin will, weiss - ja wer eigentlich? Ach ja, sie müssen nach Riga zur nächsten EBC. Wird das wieder so ein Ergebnis wie 2013? "Dat Veronica" - wie ihr wisst meine von der EBU höchstgewertete "Lieblings-Blueskünstlerin" aus I - strahlt einen ja seit einigen Stunden auf FB an. Das gibt zu denken. Aber sonst? Wissen die das selbst?


    Ich richte mich inzwischen lieber nach dem berühmten Alt-Wiener Spruch "Goar ned´ ignorier´n". Bis die sich (wieder? erstmals? vielleicht?) sortiert haben. Und wenn nicht, auch egal.


    Blues Foundation und IBC sind deutlich wichtiger.


    LG

    Noch´n Interview von einer klugen Blues-Frau:


    http://youtu.be/UrZPSvkr64U


    Wie hat alles angefangen? Erzählt sie selbst. Nichts vom Hörensagen - direkte Quelle! Auch ihre Vorbilder - keine Kopisten, Originale!


    Parallelen zu Ana Popovic? Ja. Genauso bewusst und genauso daran interessiert, vor allem "Ihr Ding" zu machen.
    Nur Dichten, Interviewen und Kolumnen schreiben tut Ana nicht.


    Wer zum Teufel wird ihr "nächstes Opfer" sein? Die ihr bis dahin unbekannte Dame, die sie u.a. über Facebook aufgetan hat. Die, die denken kann. Mal sehen.


    LG

    Na, dann hör Dir mal an, was Frau Popovic in ihrem neuesten Interview bei "Bluesrevue" über ihren "never ending process" erzählt "(it´s still a learning process, It will never stop, "I´m closer then before" ) und über ihr Zusammenspiel mit amerikanischen Musikern erzählt (Stagewise they´re the best around, I couldn´t imagine playing with anybody else at this time....they lift the whole thing up")


    http://bluesrevue.com/2013/04/the-juke-joint-ana-popovic/#


    (2. Interview ab ca. 05:00 bis 09:00)


    Sie sagt selbst: Ronnie Earl war ihr maßgebender Einfluss für "normale" Gitarre seit sie 16 war und sie hat "normale" Gitarre vor allem von seinen Platten gelernt, (Sonny Landreth für Slide.) Also schon ab 1992. Wirklich sehr weit hergeholt.


    Das Interview kannte ich nicht. Aber ich habe Augen zu sehen und Ohren zu hören, was auf der Bühne vor sich geht.


    Wo sie´s ausdrücklich sagt kann ich es noch besser nachvollziehen, was sich da April 2013 abgespielt hat: Privatstunde vom - deutlich zufriedenen - großen Vorbild und Lehrmeister aus Jugendtagen im Bewusstsein: Ich bin mit meinem Zeug endlich dran!
    (Die Vids von Juli 2012 waren noch bei weitem nicht so gut, so dass ich sie damals nicht eingestellt habe.)


    Ansonsten: Ein bemerkenswertes Interview. Sie ist sich voll bewusst, was sie will, was um sie herum abgeht, wo sie im Moment steht und was die Gründe sind, warum sie da hin gekommen ist und warum sie früher noch nicht da war.


    LG

    Die "Schülerin" bittet um Kommunikation mit dem Altmeister, ohne sich zu schade dafür zu sein:


    http://youtu.be/lCuanGk7Q9U


    Ana Popovic auf gutem Wege! Die anderen Vids aus diesem Konzert sind ähnlich gut.


    Offensichtlich hat sie die Lehren aus den vernichtenden Kritiken gezogen, die sie unter anderem hier für gewisse "live performances" bekommen hat. Jetzt hat sie sich mit Musikern umgeben, die sie musikalisch weiter bringen, und sie will offenkundig genau das. Es wurde auch Zeit. Sie hat es ja.



    LG