Beiträge von rockinxxl

    Instrumental Alben sind nich unbedingt mein Ding, mir fehlt immer die Stimme und oft wird es Langweilig...jedenfalls für mich, es gibt Ausnahmen, eine davon höre ich gerade verstärkt. Es hat nürlich einen Grund und in diesem Fall ist es die Mundharmonika, geblasen von Mark Hummel. Ich habe ein Faible für Harp Blues und dann darf sie, wie auf diesem hervorragenden Album, auch mal Instrumental sein.

    Mark Hummel sagte eiunmal, das er, als er begann Mundharmonika zu spielen, erst einmal nur die Titel seiner Vorbilder vorgenommen hat, die Instrumental waren. Little Walter, Big Walter Horton, James Cotton, JR Wells, George Harmonica Smith, Sonny Boy “Rice Miller” Williamson, Charlie Musselwhite, Paul Butterfield, Sonny Terry, Magic Dick, Lee Oscar u.v.a. haben es ihm gezeigt. Der Gesang kam erst viel später dazu.

    Auf Harpbreaker sind 13 Titel und mit ein Grund warum es nie Langweilig wird sind seine Begleitmusiker und die Titelauswahl. Ständig wechselt man von Chicago nach New Orleans über Memphis zu Old School bis Funky Blues, Balladen dürfen auch nicht fehlen.

    Wenn man das who is who der Begleitmusiker dieses Albums liest versteht schnell warum es nicht Eintönig wird.

    Charles Wheal wird an der Gitarre abgelöst von Bill Flynn, Charlie Baty, Rusty Zinn, Anson Funderburgh und Kid Andersen. Am Schlagzeug wechseln sich June Core, Marty Dodson und Wes Starr ab. Am Keyboard Bob Welsh und Chris Burns. den Bass zupfen Steve Wolf und RW Grigsby. Es sind noch einige andere Musiker zu hören (Bläser z.B.).

    Ein Klasse Album, sehr zu empfehlen.

    Mark Hummel kommt zwar im Oktober 2018 nach Europa aber die meisten Konzerte spielt er in Belgien, Holland und Norwegen.

    In Deutschland ist er nur am 22.Oktober, im Meisenfrei.

    19.10. Den Haag, Haagse Hout

    20.10. Liege, Blue-Sphere

    21.10. Antwerpen, Crossroads Cafe

    22.10. Bremen, Meisenfrei

    23.10. Gent, Missy Sippy

    28.10. Oude Meer, The Shack

    danach gehts nach Norwegen

    Nun also das Dritte Album aus dem Hause Bonamassa in einem Jahr., an zwei hatte man sich schon so langsam aber sicher gewöhnt, 2018 Drei mit Black Coffee / Beth Hart es folgte British Blues Explosion-Live und nun sucht er Erlösung.

    Wovon, frage ich mich. Schaut man sich die Trackliste genauer an, fällt einem der Titel No.5 "Self Inflicted Wounds" auf. Es ist eine schöne Ballade und erzählt von eben diesen selbst ausgelösten/beigebrachten Wunden. Die Suche um Erlösung von den inneren Qualen, ist es das was er uns mitteilen will?

    Das Album finde ich sehr gelungen, mehr Blues, weniger Rock. Produziert hat wieder einmal Kevin Shirley und mit dabei waren u.a. RocknRoll Legende Dion DiMucci und Multitalent Tom Hambridge, Blues Musiker wie James House und da dieses Album u.a. auch in Nashville/TN aufgenommen wurde sind auch Nashville Musiker beteiligt wie Gary Nicholson und Richard Page.

    Die 12 Songs klingen wie eine Zusammenfassung seiner bisherigen Alben. Blues, Blues-Rock, heavy Rock ala Black Country Communion, Country und Soul-Blues-Balladen.

    Evil Mama beginnt wie der Led Zeppelin Song "Black Dog". King Bee Shakedown ist ein Astreiner Bluesrock Boogie mit Rockabilly Einflüssen bei dem die Post abgeht. Es folgt Molly O' das sehr an BCC erinnert. Deep in the Blues again ist ein Song der an die ersten Jahre des jungen Bonamassa erinnert und bestimmt vielen gefallen wird. Nr.5 ist die besagte Ballade "Self Inflected Wounds", er selbst sagt es sei sein bisher bester Song. Pick up the Pieces könnte auch ein Song von Tom Waits sein, ein Song der Beth Hart Prima stehen würde. The Ghost of Macon Jones ist die Geschichte eines kleinen Rebellen aus dem ländlichen Amerika, die 2.Stimme singt Country Sänger Jamey Johnson (im typischen Midwest Cowboy slang) .

    Just Cos' you can don't mean you should ist Bluesrock mit Klasse Gitarrensolo ala Gary Moore (British Blues Explosion) als nächstes hören wir den Titelsong Redemption.

    I've got some mind over what matters ist einer meiner Favoriten dieses Albums danach der einzige Akustik Song dieses Albums:

    Stronger now in broken places. Joe mit Akustischer Gitarre und ein Gastmusiker den man auf einem Album von JB sicher nicht erwartet: Jim Moginie von Midnight Oil (AUS) der für den Hintergrund Sound verantwortlich zeichnet.

    Zum Abschluss ein Blues-Rocker wie wir ihn von JB kennen, mit vollem Gitarren Sound/Soli ist Love is a Gamble ein gelungener Abschluss dieses Albums.

    Er kommt demnächst und stellt sein Album vor, hier ist er:

    01-Oct-18 Stadthalle Rostock Rostock

    02-Oct-18 König-Pilsener-Arena Oberhausen

    03-Oct-18 SAP Arena Mannheim

    05-Oct-18 Esperantohalle Fulda

    06-Oct-18 Rittal Arena Wetzlar Wetzlar

    08-Oct-18 Ratiopharm Arena Neu-Ulm

    Einige sagen über diese Band, sie seinen nichts besonderes, ich stimme zu und dann kommt mein ABER:

    gerade weil sie nicht die großartige Bühnenschau zelebrieren, mit beiden Beinen immer auf dem Boden geblieben sind, sich keine Exzesse erlaubt haben, und stets an ihrer Musik gefeilt haben und seit 1974 in dieser Besetzung unterwegs sind macht sie zu etwas ganz besonderem. Barrelhouse ist und bleibt eben eine erstklassige Formation.

    Entstanden ist die Band aus der Oscar Benton Bluesband 1974, im Jahr darauf erschien ihr Debüt Album "Barrelhouse", daraus sind inzwischen 5 Alben geworden obwohl sie von 1985 bis 1994 eine Pause eingelegt haben.

    Tineke Schoemaker hat noch immer eine wunderbare Stimme, ist stets gut gelaunt und eine erstklassige Songschreiberin.

    Die Brüder Guus und Johnny Laporte and der Fender bzw. Gibson Gitarre liefern sich noch immer außergewöhnliche Gitarrenduelle und können aber auch die ganz leisen Töne. Die Rhythmusabteilung mit Jan Willem Sligting am Bass/Harmonika/Akkordeon und Bob Dros am Schlagzeug sind eine Einheit. Sehr gekonnt und auch er ein hervorragender Songschreiber: Han van Dan.

    Ein Konzert mit Barrelhouse ist nie langweilig und auch nicht aufdringlich aber sehr Abwechslungsreich. Sie beherrschen alle Stile des Blues, mal kommt er Funky und mal sehr rockig rüber. RocknRoll können sie genauso gut wie down home blues und allerbeste Balladen die aus dem Leben erzählen und oft sehr persönlich die Geschichte um Tineke und ihre Band erzählen.

    Auf der Bühne sehen wir beeindruckend wenig Equipment und keine Zauberkisten mit denen man unendliche viele syntetische Klänge erzeugen könnte, einzig ein Wah-Wah wir (sehr wenig) von Johnny genutzt. Jan Willem zupft einen Kontrabass und greift auch schon mal zum elektrischen Bass. Auch das elek. Piano ist eher ein Beweis dafür, das hier Musik ohne Netzt und doppelten Boden und irgendwelchen Schnick-Schnack geboten wird.

    Ein Tribut an Alber Collins darf natürlich nicht im Repertoire fehlen, sehr gekonnt die schneidenden Gitarrenläufe von Guus und Johnny vor allem aber ist es Guus der sich bei diesem Instrumental Titel sehr gut in Szene setzt.

    Zu Beginn des zweiten Sets hören wir ein kleines akustisches Lied, Tineke Schoemaker singt und spielt die akustische Gitarre, Jan Willem am Akkordeon und die zweite Singstimme wird von Guus Laporte vorgetragen....es ist mucksmäuschen Still im Publikum aber es bricht ein Sturm der Begeisterung los als der letzte Ton verklungen ist.

    Ein ums andere Mal hören wir Gitarren flirren, die schöne Stimme von Tineke und den erstklassigen Han van Dan am Piano die immer wieder mit einer Extra Portion Applaus begleitet werden.

    Nach 2 Stunden und drei Zugaben ist das Konzert leider vorbei, wir können nur hoffen, das sich das Team vom Heimathaus nicht wieder 20 Jahre vergehen lassen um Barrelhouse noch einmal dort auftreten zu lassen.

    Keine Frage, sie sind wieder da, die Imperial Crowns. JJ Holiday der Hexenmeister der Slidegitarre und Jimmie Wood, der Hohe Priester der schon mal das Tor zum Blues Rock ganz weit öffnet. Billy Sullivan am Schlagwerk komplettiert die Original Besetzung dieser Band die Anfang der 2000er die Blues-Rock Gemeinde in ihren Bann zog. Seit 2016 gab es immer mal wieder Konzerte und 2017 folgte eine kleinere Tour durch Frankreich und Holland. Jetzt kommen sie nach Deutschland und bleiben gleich 4 Wochen die Schweiz, österreich, Frankreich, Holland und Deutschland stehen auf dem Tourplan.

    Als Bassisten haben sie James Carter dabei und als special guest: Rachel C.Wood, Tochter von Jimmie, sie wird die backing vocals übernehmen.

    Pünktlich zur Tour erscheint ein ihr neues Album, 20 Jahre Live.

    23.09. Todtmoos, Kesselhaus

    24.09. Schopfheim, St.Agathe

    25.09. Weil am Rhein, La Quinta
    27.09. Baden, Bluusclub (CH)
    29.09. Maastricht Blues Festival (NL)
    30.09. tba
    01.10. tba
    02.10. Velden (A), Bluesiana
    03.10. tba
    04.10. Paris, New Morning, Fred Chapellier play Peter Green
    05.10. Billy Bob's, Paris (Disney Village)
    07.10. Beaumont en Veron, Le Temps des Crisis
    10.10. tba
    11.10. Verviers, Spirit of 66 (B)
    12.10 Gebr. Nobel, Leiden (NL)
    13.10. Döbeln, KL 17
    14.10. Künzell, Alte Piesel (noch nicht bestätigt)
    16.10. Salzburg. Rockhouse
    17.10. Wetzlar, Franzis
    18.10. Gießen, JVA
    19.10. Petershagen, Haus Windheim No.2
    20.10. Twist, Heimathaus
    21.10. Weert (NL) ,de Bosuil
    24.10. Hamburg, Downtown Blues Club
    25.10. Erfurt, Museumskeller
    26.10. Singwitz, Kesselhaus
    27.10. Muckwar, Blues Club Extra
    28.10. Dortmund, Musiktheater Piano

    Waren die ersten Zwei Alben schon Extraklasse so ist das neue Album von George Bisharat (Big Harp George) noch einmal eine Steigerung. Als 2014 sein erstes Album "Chromaticism" erschien war ich hellhörig geworden auf diesen aussergewöhnlichen Harper aus der Bay Area. Er blies nicht, wie so viele, eine Diatonische Harmonika sondern eine Chromatische und das gekonnt. Als dann 2016 sein nächstes Album "Wash My Horse In Champagne" erschien (ja, Humor hat der Mann auch!) war ich überzeugt von Big Harp George.

    Auf seinen Alben versammelt er regelmässig die Creme an Blues Musikern von der Westküste, allen voran Kid Anderson.

    Uptown Cool ist wieder ein Volltreffer.

    Wer auf einem Album zwei so wunderbare Gitarristen wie Kid Anderson und (Little) Charlie Baty versammeln kann, der ist gesegnet. Da kann nichts mehr in die Hose gehen.

    Das Album enthält 12 Songs von denen einige sehr aktuelle Themen aufgreifen (Internet Honey und ganz besonders Alternative Facts).

    12 Volltreffer mit fast einer Stunde Spielzeit in der man nach jedem Song auf den nächsten gespannt ist. Blues von der WestCoast, jazzige Töne, Blues-Harp vom Feinsten und immer mal wieder Bossa Nova und andere wunderbare Einflüsse, dazu zwei Gitarristen der Extraklasse.

    Gerne würden wir ihn im Sommer 2019 dem Publikum Live präsentieren, am Besten mit Kid Andersen und Charlie Baty...!

    George Bisharat - voc/harp, Chris Burns - keyboards, Alex Pettersen - drums, Joe Kyle - Bass, Kid Andersen - Bass & Gitarre, Charlie Baty - Gitarre, Michael Peloquin - Sax, Mike Rinta - Posaune, Loralee Christiansen -back voc, D'Mar - percussions.


    1. Down To The Rite Aid (5:11)
    2. Internet Honey (4:27)
    3. Alternative Facts (5:30)
    4. I Wanna Know (4:01)
    5. Nobody's Listening (5:09)
    6. In The First Place (4:17)
    7. Standing In The Weather (4:00)
    8. Bulletproof (4:43)
    9. Cold Snap By The Bay (5:48)
    10. Just Calm Yourself (3:46)
    11. Uptown Cool (4:06)
    12. Lord, Make Me Chaste (5:48)


    schaut mal rein, Blues & Humor!

    Mulehead hat natürlicht Recht, ich habe mich vertippt, es geht natürlich auch deutlich aus dem Poster hervor, 2 und 3.November 2018 in Fredrikshaven aber, am 3. kann man ihn in Naestved im Blues Paradise sehen.

    Naestved ist von Hamburg aus ca. 270 km, am besten über Fehmarn zu erreichen.

    Frederikshavn sind immerhin 515 km von Hamburg aus.

    Wer noch Karten haben will sollte sich beeilen!

    Und noch einmal eine "Blues" Legende: Eric Clapton. Schon lange ist Eric Clapton im Musikgeschäft eine lebende Legende, die aber nehmen großen Erfolgen auch berufliche wie private Probleme und Schicksalsschläge hinnehmen musste. In dem Dokumentarfilm „Eric Clapton: Life In 12 Bars“ wird der Person Clapton nachgegangen, dank des erstmaligen Zugriffs auf dessen umfangreiches und persönliches Archiv: Backstage-Aufnahmen, Heimvideos, Fotos, Briefe und sogar Tagebucheinträge verdichten sich zu einem Porträt eines Künstlers, der sich allen Widrigkeiten zum Trotz für den Blues eingesetzt hat. Dabei kommen befreundete und auch bereits verstorbene Musiker zu Wort, denen Clapton in der Vergangenheit schon über den Weg lief: BB King, Jimi Hendrix oder der Ex-Beatle George Harrison.

    Oscar Gewinnerin Lili Finik Zanuck hat bei dieser Doku Regie geführt (nicht ihr erstes Projekt mit Eric Clapton, bereits 1991 beim Sounrtrack zum Film "Rush" arbeiteten sie zusammen).

    Erscheinen wird die BR/DVD sowie Doppel CD und 4xLP am 29.Juni. Gezeigt wurde die Doku erstmals 2017 bei den Toronto Filmfestspielen.

    Die Songs, die auf der Do-CD zu hören sind, stammen alle (32) aus dem Film. Nichts wirklich neues aber eine schöne Zusammenstellung von Songs von & mit Eric Clapton oder Songs die ihn inspiriert haben.

    In den USA konnte man das ganze schon am 8.Juni käuflich erwerben.

    Ich persönlich habe mich für die BR entschieden.


    CD 1:

    01. Big Bill Broonzy - Backwater Blues ( 4:08)

    02. Muddy Waters - My Life Is Ruined ( 2:37)

    03. Muddy Waters - I've Got My Mojo Working (Live At Newport Jazz Festival 1960) ( 4:23)

    04. Yardbirds - I Wish You Would ( 2:16)

    05. Yardbirds - For Your Love ( 2:28)

    06. John Mayall - Steppin' Out ( 2:27)

    07. John Mayall - All Your Love ( 3:33)

    08. Cream - I Feel Free ( 2:50)

    09. Cream - Strange Brew ( 2:46)

    10. Cream - Sunshine Of Your Love ( 4:12)

    11. Aretha Franklin - Good To Me As I Am To You ( 3:55)

    12. Cream - Crossroads (Live) ( 4:14)

    13. The Beatles - While My Guitar Gently Weeps (Remastered 2009) ( 4:43)

    14. Cream - Badge ( 2:46)

    15. Cream - White Room (Live) ( 5:48)

    16. Cream - Spoonful (Live At Forum) (17:25)

    17. Blind Faith - Presence Of The Lord ( 4:49)


    CD 2:

    01. Delaney & Bonnie & Friends - Coming Home (Live At Fairfield Halls) (Feat. Eric Clapton) (7:49)

    02. Eric Clapton - After Midnight (Eric Clapton Mix) (3:19)

    03. Eric Clapton - Let It Rain (Eric Clapton Mix) (5:16)

    04. Derek & The Dominos - High (3:08)

    05. George Harrison - My Sweet Lord (4:37)

    06. Derek & The Dominos - Thorn Tree In The Garden (40Th Anniversary Version) (2:54)

    07. Derek & The Dominos - Nobody Knows You When You're Down And Out (40Th Anniversary Version) (5:05)

    08. Derek & The Dominos - Bell Bottom Blues (40Th Anniversary Version) (5:05)

    09. Derek & The Dominos - Layla (40Th Anniversary Version) (7:09)

    10. Derek & The Dominos - Little Wing (Live At Filmore East) (6:33)

    11. Derek & The Dominos - Got To Get Better In A Little While (40Th Anniversary Version) (6:07)

    12. Eric Clapton - I Shot The Sheriff (Full Length Version) (6:49)

    13. Eric Clapton - Little Queenie (Live At Long Beach Arena) (6:16)

    14. Eric Clapton - Mainline Florida (4:05)

    15. Eric Clapton - Tears In Heaven (From Rush Original Motion Picture Soundtrack) (4:31)

    Wer wenn nicht die Blues Legende Buddy Guy kann einen Zustandsbericht des Blues als Titel für sein neues Album wählen. The Blues is Alive and Well, so ist es. 14 bzw. 15 Titel vom Meister und das kurz vor seinem 82. Geburtstag. Produziert wieder einmal von Tom Hambridge.

    Buddy Guy ist mit 8 Grammys, 27 (37) BMA's, RocknRoll Hall of Fame und zahlreiche andere Auszeichnungen hoch dekoriert und hat es eigentlich nicht mehr nötig mit fast 82 noch ein neues Album zu veröffentlichen. Aber er hat es wieder einmal geschafft 14 neue Titel aufzunehmen und sich einige sehr hochkarätige Gäste ins Studio eingeladen. Jeff Beck und Keith Richards spielen Gitarre auf "Cognac", James Bay singt den Titel "Blue no more" einem wunderschönen slow blues und Mick Jagger ist auf "You did the Crime" zu hören auch dieser Titel ein erstklassiger slow blues.

    Gleich zu Beginn des Albums hört man den Song "A Few Good Years", darin lässt Buddy Guy seinen Gefühlen freien Lauf und erzählt aus seiner Karriere und wie er sich die Zukunft vorstellt.: a few more good years, please Lord send a few more good years down....

    Ein erstklassiges Album das zu keinem Zeitpunkt ein sog. Alters-Album ist. Feinster Blues einer lebenden Legende.

    :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:

    1. A Few Good Years
    2. Guilty As Charged
    3. Cognac (feat. Jeff Beck & Keith Richards)
    4. The Blues Is Alive And Well:
    5. Bad Day
    6. Blue No More feat. James Bay
    7. Whiskey For Sale
    8. You Did The Crime (feat. Mick Jagger)
    9. Old Fashioned
    10. When My Day Comes
    11. Nine Below Zero
    12. Ooh Daddy
    13. Somebody Up There
    14. End Of The Line
    15. Milking Muther For Ya

    Die Musiker dieser Band waren u.a. Mitglieder bei: T-Birds, Ronnie Earls Broadcasters, Radio Kings, James Harman Band, Rod Piazza's Mighty Flyers, Mannish Boys, Sugar Ray & Bluetones und haben selbst sehr viele Soloalben aufgenommen, sie standen mit John Lee Hooker, Big Mama Thornton, Chuck Berry, Big Walter Horton, Big Joe Turner, Otis Rush, Bo Diddley, Pinetop Perkins u.v.a. auf der Bühne oder im Studio. Ich spreche von Kid Ramos, Jimi Bott, Willie J.Campbell, Anthony Geraci und Brian Templeton sowie den Indigo Horns.

    Sie sind auf keinen Fall die Vorstsetzung der Mannish Boys. Ihr Stil ist moderner elektrischer Blues mit einer Prise Soul (in der Stimme von Brian Templeton).

    Gitarren Ass Kid Ramos, Tiefton Meister Willie J., Tastenvirtuose Anthony Geraci, Drummer Kõnig Jimi Bott und Brian Templeton bringen es auf zusammen 40 BMA Nominierungen, 1 BMA als bester Drummer, 1 Grammy Nominierung und 12 x Best Drummer.

    Die, leider nur, 10 Titel überzeugen auf ganzer Linie. Blues mit einer Prise Soul und ganz viel Spielfreude.

    Sie planen für 2019 auch eine Europatour....wäre doch etwas für Schòppingen!



    01. Cheap Thrills (4:05)
    02. City Dump (5:15)
    03. Don't Leave Me This Way (4:50)
    04. If You Be My Baby (5:48)
    05. Why Baby Why (3:03)
    06. Road Of Love (4:23)
    07. Right Track Now (3:49)
    08. Wild Again (4:48)
    09. Loan Me A Dime (11:34)
    10. Don't Let Me Down (Proven Fugue In E Major) (5:25)

    Das zweite Album das ich mitgenommen habe ist auch Blues aber nicht aus Chicago und auch kein Astreiner Blues (Achtung Blues-Polizei) aber WestCoast Blues mit Soul und einer Prise Rock'n'Roll vorgetragen. Wem John Clifton nicht sofort in den Sinn kommt wenn man über die WestCoast Blues Szene spricht der kann eventuell etwas damit Anfangen: Er und sein Bruder Bill gründeten in den 80ern die MoFo Party Band mit der sie auch heute noch auftreten. Sie kommen alle aus der Bay Area (San Francisco). Jetzt hat sich John Clifton mit Rip Cat Eigentümer/Produzent und Gitarristen Scott Abeyta zusammen getan. Scott ist als Gitarrist auf vielen Alben aus seinem Haus Rip Cat Records zu hören u.a. Whiteboy James, Atomic Road Kings, Mighty Mojo Prophets u.v.a.

    Das Album strotzt nur so von Vitalität, Rasierklingen scharfe Gitarren Licks, ausgefallen Harmonika und eine erstklassige Stimme von John Clifton. Die meistender 12 Songs hat John Clifton selber geschrieben, Strange Land stammt von Charlie Musselwhite, Long As I have You von Walter Jacobs und Still a Fool von Muddy Waters hinzu kommt der Lieber/Stoller Song "Last Clean Shirt".

    Mir gefallen alle 12 Titel, auch bei dieser CD fällt es schwer zu sagen welcher Song nun angespielt werden sollte, sicher Long As I Have You und Swamp Dump der einem unversehens in die Sümpfe Louisianas versetzt und der 9 Minuten Song am Schluss des Albums: Every Now and Than.

    Sehr zu empfehlendes Album!

    Gibt es etwas besseres als zu einem großartigen Blues Festival zu reisen und im CD-Spieler läuft noch viel großartiger Blues?

    ich habe mir nur zwei Alben mitgenommen, einmal Lurrie Bell & The Bell Dynasty - Tribute to Carey Bell und John Clifton - Nightlife. Beim Moulin Blues Festival werden sicher einige dazu kommen.

    Aber erst einmal Lurrie Bell und seine Brüder Steve, Tyson und James und ihr Tribute Album an ihren Vater Carey. 12 Titel und es ist Blues and nothing but the Blues. Dafür sorgen auch zwei wunderbare Gäste: Charly Musselwhite und Billy Branch zwei mehr als würdige Vertreter die eine ausgezeichnete Harmonika blasen.

    Die 12 Songs haben es in sich. Ich kann nicht sagen welcher mir am besten gefällt, das gesamte Album atmet Blues, es ist einfach hervorragend. Der Titel "So Hard to leave you alone" mit fast 9 Minuten ist das Glanzstück dieses Albums. Gitarre, Gesang und Harmonika sind mehr als hörenswert.

    Ich kann das Album jedem empfehlen in dessen Brust ein Blues-Herz schlägt. In wenigen Tagen sollte es überall zu haben sein.


    1. Gone To Main Street (3:24)
    2. Hard Hearted Woman (4:29)
    3. I Got To Go (3:53)
    4. Keep Your Eyes On The Prize (5:51)
    5. Tomorrow Night (3:10)
    6. So Hard To Leave You Alone (8:45)
    7. What My Momma Told Me (3:02)
    8. Woman In Trouble (6:11)
    9. Carey Bell Was A Friend Of Mine (5:40)
    10. Break It Up (3:38)
    11. Heartaches And Pain (5:29)
    12. When I Get Drunk (3:53)

    Zweite Tour in Europa 2018. Sie kommen im Juni wieder auf Tour. Im März gab es eine 10 Tage Tour, nur in Belgien. Danach eine Tour in den USA (Mississippi/Louisiana) und im Juni sind sie wieder hier: Ghalia & Mamas Boys.

    In ihrer Heimat avancierte Ghalia schnell zu einem kleinen Star der Szene, jeder will sie in seinem Club oder Festival haben. Auch in den USA macht sie Furore.

    Leider stehen nur wenige Termine im Juni im Programm, muss wohl an der Fussball WM liegen.

    30.05. Hamburg, Downtown Blues Club

    01.06. Gdynia (PL), Blues Festival

    02.06. Neustadt an der Orla, Wotufa Saal

    03.06. Oud Turnhout (B), Goezot Blues Festival

    04.06. Darmstadt, JVA (nicht öffentlich)

    05.06. Limburg, JVA (nicht öffentlich)

    06.06. Kandern, ChaBah

    07.06. Basel (CH), 8 Bar

    08.06. Chemnitz, Temmler's Cafe

    09.06. Petershagen, Bluesnight (ohne Ghalia)

    13.06. Verviers (B), Spirit of 66

    16.06. Lugarno (CH) Blues Festival

    17.06. Lugarno (CH) Blues Festival

    22.06. Brüssel (B), Fete de la Musique St.Gilles

    24.06. Antwerpen (B), Crossroads Cafe

    29.06. Eutin, German Blues Challenge

    30.06. Diepenbeek (B), Hookrock Festival


    die Band kommt auch zu euch nach Hause! Anfrage agentur@muddylives.de

    Larry Davis & Fenton Robinson (Blues) Python Records #24. Das Album hat im Original eigentlich kein richtiges Cover sondern nur eine weisse Hülle mit der Beschriftung: Fenton Robinson & Larry Davis. Erst in der 2.Auflage wurde auf der Frontseite eine Art Cover gedruckt und der Titel "Blues" erschien dort.
    Die Geschichte zu diesem Album ist kurz aber Interessant.
    Larry Davis (geb. 4.12.1936, gest. 19.4.1994 an Krebsleiden) wurde in der Nähe von Little Rock/Arkansas geboren. Er lernte zuerst Schlagzeug zu spielen wechselte dann zur Bass Gitarre und dann wechselte er zur Lead-Gitarre. Larry Davis hatte nicht sehr viel Erfolg in seiner Musikerlaufbahn obwohl er über eine tolle Barriton Stimme verfügte und ein erstklassiger Gitarrist wurde. Sein grösster Erfolg ist und bleibt "Texas Flood"das später einem jungen Musiker aus Austin/TX auf die Bühnen dieser Welt brachte: SRV.
    Allerdings, auf Texas Flood ist Fenton Robinson der Gitarrist, Larry Davis spielt Bass und Singt, David Dean spielt Ten.Saxophone und am Piano sass James Booker.
    Bobby Bland war es der Larry Davis, und damit auch Fenton Robinson, zu einem Plattenvertrag bei Duke Records verhalf. Auf der Durchreise zu einem Auftritt in New Orleans, sah und hörte er im Flamingo Club in Little Rock diese zwei Musiker und war begeistert. Larry nahm 3 Singles unter Duke Records auf, Texas Flood, Angels of Houston und I Tried. Danach war Schluss, es war ihm kein Erfolg gelungen. Ganz anders erging es seiner Aufnahme "Texas Flood".
    Larry Davis wohnte ein Zeit lang in St.Louis und spielte Bass in der Band von Albert King und Fenton Robinson. Am 19.April 1994 verstarb er an einem Krebsleiden in Los Angeles, fast vergessen von der Blueswelt und das ganz zu unrecht. Nach seinem beinahe tödlichen Motoradunfall 1972, blieb es fast 10 Jahre still um ihn aber sein Comeback war um so erstaunlicher: Mit seinem 1982er Album "Funny Stuff"gewann er 4 W.C.Handy Awards. Danach erschien nur zwei Alben mit weniger Erfolg.


    Fenton Robinson (geb. 23.9.1935, gest. 25.11.1997 an einem Hirntumor). Er war der Mann an der Gitarre bei "Texas Flood".


    Die Aufnahmen zu diesem Album von Python Records entstanden in den Jahren 1957 bis 1966. Sieben der 12 Aufnahmen stammen von Fenton Robinson, 5 von Larry Davis (alle Duke Aufnahmen).
    Mann kann diese Aufnahmen (Duke Records) auch auf dem Rounder Records Album:"Angels in Houston" The Legendary Duke Recordings finden aber nur die 3 A-Seiten der Duke Singles von Larry Davis und die A-Seiten der Fenton Robinson Aufnahmen.


    Solltet ihr dieses Album irgendwo im Original finden, kauft es euch, ihr werdet es nicht bereuen.


    A1 Fenton Robinson The Getaway
    A2 Fenton Robinson Mississippi Steamboat
    A3 Fenton Robinson Somebody Loan Me A Dime
    A4 Fenton Robinson From My Heart
    A5 Fenton Robinson Tennessee Woman
    A6 Fenton Robinson Cryin' Out Loud
    B1 Fenton Robinson Schoolboy
    B2 Larry Davis (4) Texas Flood
    B3 Larry Davis (4) I Tried
    B4 Larry Davis (4) Angels In Houston
    B5 Larry Davis (4) Rock Me [Baby]
    B6 Larry Davis (4) Woke Up This Morning



    2009 habe ich dieses Original Album in den USA kaufen können.

    05.April - Wunderbar Weite Welt, Eppstein
    06.April - Downtown Blues Club, Hamburg
    07.April - Bluesgarage, Isernhagen
    08.April - Barnabys Blues Bar. Braunschweig
    09.April - Kofferfabrik, Fürth
    11.April - Kulturrampe, Krefeld
    12.April - Mythos, Castrop-Rauxel
    13.April - Yardclub. Köln
    14.April - Ome Ko, Wijk
    15.April - tba
    17.April - Meisenfrei, Bremen
    18.April - Chabah, Kandern
    19.April - 8 Bar, Basel (CH)
    20.April - Cafe Temmler, Chemnitz
    21.April - Pink Panther - Dormagen
    22.April - The Shack, Oude Meer
    27.April - Cafe de Noot, Amersfoort
    28.April - Blues Club Extra, Muckwar
    29.April - Quetsche, Weißwasser