Beiträge von route61

    Jo Xerox,


    wirklich schade, daß ich das verpassen musste. Freitags hab' ich leider immer Probe.


    Vielleicht treffen wir uns ja morgen bei Vdelli in Brühl. Die Boogie Chillin' waren ja mal Support bei dem und ich bezweifle, daß sie sich den entgehen lassen.


    Ich freu' mich jedenfalls. zum einen daß das Konzert gelungen ist, zum anderen auf Vdelli.

    Na so was,


    Heike hat auch mal Geburtstag.


    Na dann will ich mal nicht zurückstehen und unserer Allerliebsten alles Liebe und Gute wünschen.


    Bleib Gesund und pass auf Dich auf! Auf dass wir lange mitander Freude haben.


    Gruß


    Bertram

    bezwecken will ich eigentlich nur, meine eigenen Erfahrungen mit einzubringen, wenn ich auch Mick Taylor nicht kenne.


    Der Dank war überaus ehrlich gemeint. Ich schätze es, wenn jemand seine ehrliche Meinung sagt, und auch einmal negative Kritik übt. Solche Kritiken habe ich bisher fast nur über Gary Moore gehört und gelesen.


    Der Hauptgrund, warum ich unbedingt meinen Senf dazugeben musste, war wohl die gerissene Saite und der Umgang des Gitarristen damit.

    Hallo Gläbbischer,


    danke für Deinen ehrlichen Bericht. Möglicherweise hat der andere Berichterstatter das anders erlebt, oder er hat nur das positive wohlwollend berichtet. Ich habe den Bericht, den Du meinst, wahrscheinlich nicht gelesen.


    Wenn Du einen wirklich geilen Gig sehen willst, geh zur Sean Walsh Band. Wenn dem Sean ein Saite reisst, dann spielt der auf der selben Gitarre weiter, währen er die Saite wechselt. Das war am 19.12.08 auf Burg Satzvey, ein echt ein geiles Konzert.


    Schade, daß Harry Braun, der Veranstalter, Bauchschmerzen hatte und an diesem Tag zum letzten mal von mir gesehen wurde. Aber das ist eine andere Geschichte.


    Ich hatte auch schon öfter Pech bei Konzerten, dass der Künstler einen schlechten Tag hatte. Das kommt halt vor. Manchmal habe auch ich einen schlechten Tag und kann mich nicht so einlassen auf das, was ich höre und sehe. Und trotzdem gehe ich immer wieder zu Konzerten, weil immer wieder etwas ganz Grossartiges dabei ist.

    Lieber Franz,


    viel Gesundheit und genau so viel Ausdauer wie bisher (ausser beim Rauchen-Aufhören, da erwarte ich mehr) wünsch Ich Dir.


    Auf dass wir noch ganz viele schöne Stunden mit unserer liebsten Musik und Freunden zusammen auf der Road verbringen können und die Message in's Land hinaustragen: "Es gibt auch gute Musik"


    So long, Du weisst ja (aus traurigem Anlass) ...

    Ich kann es immer noch nicht fassen.


    Als Du am 19.12. beim Sean Walsh Konzert über Bauchschmerzen klagtest, ahnte ich zwar, daß es was ernsthaftes wäre. Ob wohl ich schnell mit Tipps bei der Hand bin, war ich ratlos, konnte nur empfehlen zum Arzt zu gehen.


    Selbst, als Du Dich nach Weihnachten mit einem Newsletter meldetest, und die Diagnose verkündet hast, später dann konkretisiert, war ich mir sicher, dass Du es schaffen würdest.


    Leider war es nicht so.


    Jetzt bleibt uns nur noch, uns damit abzufinden, dass nichtsmehr ist wie vorher.


    Danke Harry für das, was Du durch Dein Wirken für uns getan hast. Dein Tod reisst eine riesige Lücke. Wir werden Dich sehr vermissen.



    mein Motto bestätigt sich leider ...

    Was ist denn mit dem Typen? Bist Du der?


    Ich hab ja auch schon mal meine Erfahrungen mit ihm gemacht, aber er kann auch ganz nett sein. Ist er wahrscheinlich meistens, wenn nicht gerade seine Spontanität mit ihm durchgeht *ggg.

    Hallo Klaus,


    alles, alles Gute zum Geburtstag. Ich freue mich, Dich zu kennen. Vergiss uns nicht, wenn Ihr mal wieder auftretet oder eine CD rausbringt.


    Thorsten, Dir auch alles Gute.



    Bertram


    PS: feiert schön, denn ...

    Vielen Dank für die Glückwünsche.


    Schön, daß Ihr an mich gedacht habt. Ich habe aber auch Wünsche für Euch:


    Ich wünsche der Bluesroad zum zweijährigen weiterhin viele schöne Sendungen, nette Hörer und nette Stunden zusammen.
    Besonders zur Geburtstagsfeier der "Road" heute Nacht wünsche ich Euch viel Spaß, eine Stabile Leitung und eine stabiles Flatcast-Portal.


    Ich würde gerne dabei sein, aber ich habe Gäste und weiß noch nicht, ob ich Gelegenheit habe. Außerdem muss ich morgen früh raus.


    Also: Viel Spaß


    und denkt dran ...

    Erst als ich am Montag den Eifel Events Newsletter las, wusste ich, was die Gründe für deine Bauchschmerzen beim Sean Walsh Konzert am 19.12. waren.


    Einer wie Du läßt sich nicht so einfach unterkriegen und deshalb bin ich äusserst zuversichtlich, dass Du das bald hinter Dir hast. Lebendig natürlich!


    Ausserdem brauchen wir Dich und Deine Kontakte zu den weltbesten Musikern, wenn wir hier nicht hunderte von Kilometern fahren wollen, um gute Live Musik zu erleben.


    Gute Besserung!!!


    Bertram

    Hey Leute,


    da habt ihr echt was verpasst, am 19.12. auf Burg Satzvey in Mechernich. Die Ankündigung stand ja groß neben dem Sendefester des Bluesroad Radios.


    Zunächst (20:00h) hatte ich den Eindruck, daß die kaum einer sehen will. Doch bis 20:30 kamen ca. 60 Leute in den Saal. Kinder und Jugendliche mitgerechnet. Harry (der Veranstalter) hing mit Bauchschmerzen total in den Seilen, hielt aber tapfer die Stellung an der Kasse (gute Besserung Harry, hoffentlich nichts ernstes).


    Dann legte die Band los. Eine gehörige Portion Rock bekam das Publikum direkt beim ersten Stück auf die Ohren. Zweifellos ein Fan von Jimi Hendrix, hatte ich den Eindruck. Keine Stücke, die mir bekannt vorkamen, ausser vielleicht von Sean Walsh's erster CD. Wenn Sean ein Stück ankündigte, das von Jimi himself war, reagierte das Publikum kaum, waren doch die Stücke, die die Band bis dahin gespielt hatte, beinahe so genial und im Stil von Jimi.


    Wer aus dem Publikum nach 1/3 der Zeit noch da war, wurde absolut überzeugt, von der Vorstellung dieser Band und das waren ca. 3/4 der Leute. Die Stimmung war glänzend. Immer wieder sah man Daumen nach oben von Leuten an ihre Freunde richten.


    Sean, ein irischstämmiger Niederländer (so weit ich weiß), zelebrierte dieses Konzert, was für ihn nicht außergewöhnlich ist. Wer ihn schon einmal gesehen hat, weiß, was ich meine. Nicht nur daß er ein ausgezeichneter Sänger ist, er verbindet den Gesang mit der Musik und dem Auftritt zu einem Gesamtkunstwerk. Daß er Gitarre zum Teil avantgardistisch (Harry würde sagen dreckig) spielt, brauche ich nicht erwähnen. Ein Höhepunkt war eigentlich ein Unfall: Als eine Saite an seiner Gitarre riss, öffnete er kurzerhand ein Päckchen mit einer neuen und installierte und Stimmte eine neue, während er auf eben dieser Gitarre weiterspielte. Unbelievable.
    Ein Bad in der Menge war natürlich auch unvermeidlich. Diesmal nahm er sogar die Gitarre mit ins Publikum. Sean machte ein paar Geesten, daß ihm jemand helfen könnte mit dem Kabel.
    Im Gegenteil, das Publikum war eher zu schüchtern. Statt ihm zu helfen, den umgeschmissenen Microständer wieder gerade zu stellen, schauten und hörten alle nur gebannt zu. Wohl aus Ehrfurcht.


    Nach einer Runde Zugaben, bildete sich eine lange Schlange von Leuten, die die neue CD "timetravellersexmachine" erstehen und signieren lassen wollte.


    Deises mal spielte er von Anfang an astrein gekonnt Gitarre. Letztes Mal hatte ich den Eindruck, daß er sich anfangs erst noch warmspielen musste. Der Bassist ist neu aber saugut und der Drummer sowieso.


    Bilder hab ich leider keine, aber ich hab's genossen.


    Fazit: Wer Jimi Hendrix oder The WHO mag, der sollte sich Die "SEAN WALSH BAND" keinesfalls entgehen lassen. Und hey, der Typ ist unter 30, kein Blueser wie Henrik Freischlader, aber jemand, von dem wir bestimmt und hoffentlich noch einiges hören und sehen werden.

    Ich habe Mark leider nur einmal gesehen, aber ich kann das nachvollziehen. Der ist wirklich ein Klassemusiker.


    Und besonders schade, dass sich so wenig Leute für so gute Musik interessieren. Lasst uns die Werbetrommel rühren für gute Livemusik!

    Wenn es einen Pflichttermin für mich gibt, ist es "Reverend Rusty and the Case", erst recht, wenn die quasi vor der Haustür spielen.
    Hatte ich sie eher zufällig bei einer beruflichen Tagung kennengelernt, war ich doch sehr begeistert.


    Am Freitag den 10.10.2008 hatte ich das Glück, diese Truppe auf Burg Satzvey erleben zu dürfen. Ein bisschen enttäuscht war ich von der Publikumsresonanz, als ich gegen 20 Uhr in der Burg eintraf. Lediglich ca. 50 Zuhörer hatten sich eingefunden. Aber ansonsten waren die Umstände günstig.



    Alle waren gut drauf und Rusty und seine Band legten los mit einem Kracher von Stück, daß einem direkt warm ums Herz wurde. Besonders ungewöhnlich war, daß alle Musiker bereits in diesem ersten Stück ein Solo einbrachten, Schlagzeug und Bass, Gitarre sowieso. So hatte die Band das Publikum direkt für sich eingenommen.





    Besonders redselig war der Reverend an diesem Abend nicht. Er predigt eher mit der Gitarre. Drei davon hatte er auf der Bühne, eine Strato mit Verzerrerhebel, den auch ab und zu einsetzte, eine Dobro und eine grüne ??? () mit einer Menge grosser Ford-Pflaumen. Hinzu kommt eine Mandoline.



    Überhaupt ist die Bandbreite an Instrumenten auf der Bühne sehr groß.



    Al Wood, der Drummer hat neben seiner gut gestimmten Schießbude mit den verschiedensten "Sticks" auch ein Cajon und mehrere Percussioninstrumente mitgebracht. Leider hab ich davon aber keine Ahnung. Wenn er auf dem Cajon spielt, betätigt er noch einen auf dem Oberschenkel befestigten Schellenkranz. In der Socke des anderen Bein's hat er ein anderes Percussioninstrument welches ich allerdings nicht identifizieren konnte. Zwei kleine Trommeln kommen je nach Stück zum Einsatz, wenn er mit einem Fuß einen Schlaghebel bedient, der mit einem Lederhandschuh überzogen ist und das Cajon anschlägt. Der andere Fuß betätigt unterdessen eine Kuhglocke oder ein Plastikteil, für das ich ebenfalls wieder die Fachleute zu Rate ziehen müsste. Zu bestimmten Gelegenheiten werden die Messingröhrchen angestossen, die an einer Latte herabhängen.




    Mr. C. P., der Bassist kann da natürlich mit mit seiner Bassgitarre, seinem Kontra Bass und und der Tuba nicht ganz mithalten. Jedenfalls was die Anzahl der Instrumente anbelangt.





    Dass eine Bluescombo "Going to my Hometown" von Rory Gallagher spielt ist nicht sonderlich außergewöhnlich. Auch nicht, dass wie Rusty es tut, auf der Mandoline gespielt wird. Wenn dann aber die Basstrommel ein Cajon und der Bass eine Tuba ist, dann wird das nicht nur ein Ohren-, sondern auch noch ein Augenschmaus.


    Tribut zollt die Band nicht nur Muddy Waters, John Lee Hooker und Rory Gallagher, sondern auch schon mal den Rolling Stones. Im wesentlichen handelt es sich aber um eigene Songs, die aus der Feder von Rev. Rusty Stone stammen.


    Auf Satzvey gab es jedoch kein Stück, bei dem das Publikum, einschließlich mir, nicht hellauf begeistert gewesen wäre. Wenn man nicht gerade den Zug erwischen muß, sollte man sich auf keinen Fall die Zugaben entgehen lassen. Da drehen die drei nochmal so richtig auf und lassen es Krachen.


    So viel noch: Das war vom Allerfeinsten. Und jetzt noch einpaar Bilder.