Beiträge von Trollicus Musicus

    ..... sehr sehr schade .... aber manche Entwicklungen nehmen eben ihren Lauf und lassen sich nicht aufhalten ....


    ..... bleiben werden die Erinnerungen an die ersten 5 Jahre, 2007-2012, das war eine tolle Zeit, durch die Road habe ich viele Musiker und Veranstalter persönlich kennen lernen können ... dafür vielen Dank ...


    ..... ansonsten kann ich nur den Kommentar von Ed bestätigen und unterstreichen

    Hallo zusammen,


    meine Eindrücke und Empfindungen auf der BluesRoad in der Zeit seit meinem Wiedereinstieg lassen sich folgendermaßen beschreiben:


    keine Kommunikation - keine Information - keine Integration - nur Isolation - nur Frustration


    damit kann ich nichts anfangen, damit komme ich nicht klar, das ist nicht mehr die BluesRoad, wie sie von 2007 - 2012 war


    ich ziehe die Konsequenzen und ziehe mich komplett und vollständig vom Sendebetrieb zurück


    Macht es gut ....

    Am Donnerstag, 22.09.2016, war Ben Granfelt mit seiner Band zu Gast im Laboratrium in Stuttgart.
    Rechtzeitig zur Tour hat Ben Granfelt die 3-fach-CD "Time flies when you're playing the guitars"
    veröffentlicht. Diese CD war dann auch der Schwerpunkt seines Repertoires.



    Über Gringos Locos, Leningrad Cowboys, Guitar Slingers war ben Granfelt im Jahr 2001 für 4 Jahre
    Mitglied von Wishbone Ash. Er spielte 2 Sets, der erste war sehr rockig und erinnerte etwas an die
    Zeit vor Wishbone Ash. Nach der Pause begann er mit einem Akustik-Set und spielte 2 Titel aus der
    Wishbone Ash-Phase, danach wurde es wieder elektrisch und sehr Blues orientiert.



    Begleitet wurde Ben Granfelt von den beiden Kollegen Miri Miettinen (Drums) und John "Groovemaster"
    Vihervä (Bass). Höhepunkt des Abends waren die eigenen Interpretationen der bekannten Titel
    Cocaine (gespielt als Dialog zwischen Jimi Hendrix und Bob Marley), White Room, Wind cries Mary
    und vor allem Hush.



    :):P:D8o:rolleyes::thumbsup:

    das sind ja tolle Nachrichten ....


    nach Ende meiner REHA (30.05.) werde ich ab Juni auch wieder zur Verfügung stehen ...


    bin im Moment noch in Bad Dürrheim, hab dort leider nur ein extrem schwaches W-Lan
    zur Verfügung und kann nur tags über für ein paar Minuten einigermaßen vernünftig
    Nachrichten lesen und Mails verschicken .... viel mehr geht leider nicht ...

    tja sehr schade, gerade jetzt, wo durch Krankheit doch einige Kollegen/Kolleginnen vorübergehend nicht senden können ...


    aber wie Hinderk schon richtig gesagt hat, berufliche und familiäre Belange haben immer Vorrang ...


    bleibt also nur Danke zu sagen für die vielen tollen Sendungen in den letzten 7 Jahren ...


    Roel ich wünsche Dir für die Zukunft nur das Beste und freue mich darauf, Dich wenigstens ab und zu wieder hören zu können

    am heutigen Mittwoch haben wir für Euch folgendes Programm vorbereitet:



    19:30 Uhr - Mrs. Blue (Annegret) startet mit Euch in den wohl verdienten Feierabend und wird Euch mit einer feinen Auswahl bestens unterhalten ...




    22:00 Uhr - Muehead (Franz) übernimmt die Sendung und wird Euch bis in die frühen Morgenstunden mit seinem Mix aus Blues, Bluesrock, Southern Rock u.v.a.m. bestens unterhalten ...




    Ihr seid alle herzlich eingeladen und willkommen ...
    Euer Bluesroad Team



    Der Link zum Radio mit Musik und Chat.



    Unsere Sendungen sind auch unter den Adressen


    176.28.52.150:8000/252631.ogg oder 176.28.52.150:8000/252631.mp3


    in Euerem bevorzugten Mediaplayer zu hören. Dann allerdings ohne den Chat.


    Am Samstag, 25.07.2015, standen am 5. Abend des Winterbacher Zeltspektakels 2015 Blues, Bluesrock und Hardrock auf dem Programm. Band of Friends, George Thorogood & The Destroyers und Gotthard waren eingeladen worden.


    Die Band of Friends besteht aus den beiden ehemaligen Begleitmusikern von Rory Gallagher, Gerry McAvoy (bass, vocals) und Ted McKenna (drums) und wird ergänzt durch Marcel Scherpenzeel (guitar, vocals). Die 3 brannten von der 1. Sekunde bis zur letzten Sekunde ein Feuerwerk ab, wie es besser nicht sein konnte. Von 0 auf 100 in 0,0 sec und dann immer voll auf die Zwölf. Das Publikum bekam keinen Moment Verschnaufpause. Das Repertoire bestand aus bekannten und weniger bekannten Titeln von Rory Gallagher (Gerry McAvoy spielte von 1971-1991 bei Rory und Ted McKenna von 1977-1981) und Nine Below Zero, der anderen Band von Gerry McAvoy. Nach knapp 90 Minuten war dann die Show der 3 zu Ende. Das Publikum war begeistert.


    Nach einer relativ kurzen Umbaupause begann George Thorogood mit seinen Destroyers seinen Auftritt. Begleitet wurde er von Jeff Simmon (drums), Bill Blough (bass), Jim Suhler (guitar) und Buddy Leach (saxophone). George Thorogood wird ja nachgesagt, dass er sich oft wie eine launische Diva verhält und schon den einen oder anderen Auftritt vermasselt hat, weil ihm irgendwas nicht gepasst hat und er dann einfach keinen Bock hat, zu spielen. Davon war in Winterbach an diesem Abend nichts zu sehen. Er war begeistert vom Ambiente und hat vom ersten Moment Vollgas gegeben. Egal ob Slideguitar oder normale Gitarre, er war einfach Klasse. Buddy Leach hat eindrucksvoll das Vorurteil widerlegen können, dass ein Saxophon nix bei Blues oder Bluesrock zu suchen hat. Das passte perfekt. Nach ebenfalls rund 90 Minuten war dann auch dieser fulminante Auftritt zu Ende und die Band wurde mit großem Beifall verabschiedet.


    Nach einer unnötig langen Pause kamen Gotthard dann in der aktuellen Besetzung Leo Leoni (guitar), Freddy Scherer (guitar), Marc Lynn (bass), Hena Habegger (drums), Ernesto Ghezzi (keyboards) und dem neuen Sänger Nic Maeder unter ohrenbetäubendem Intro auf die Bühne. Als 1. Song wurde Bang! aus dem gleichnamigen Album von 2014 gespielt. Laut, viel zu laut und extrem verzerrt war der erste Eindruck. Leider hat sich das auch während der nächsten 3 Songs nicht geändert, so dass wir den Innenraum des Zeltes verlassen haben. Im Vorraum war der Sound schon besser. Am besten war der Sound ausserhalb des Zeltes. Da es aber inzwischen stark abgekühlt hatte, haben wir das Gelände verlassen und sind nach Hause gefahren.


    Bericht: Trollicus Musicus (Hans) und Oukay (Klaus).

    Patti Smith beim Winterbacher Zeltspektakel 2015 - 22.07.2015


    Am Mittwoch, 22.07.2015, gestaltete die Patti Smith Band den 2. Abend des Winterbacher Zeltspektakels 2015. Das Konzert stand unter dem Motto "40 Years Horses - 1975-2015", demzufolge wurde auch zunächst das komplette Album Horses aus dem Jahr 1975 gespielt, danach dann noch einige ihrer Hits aus 40 Jahren Karriere.


    Die Band war enorm spielfreudig und vor allem sehr versiert im Umgang mit den diversen Instrumenten, d.h. keiner war auf sein Stamminstrument fixiert, Drummer Jay Dee Daugherty (seit 1975 Mitglied der Band), Bassist Tony Shanahan (seit ca. 1995 Mitglied der Band) und Keyboarder Jack Petruzzelli (seit ca. 2007 Mitglied der Band) spielten je nach Bedarf auch Bass und Gitarre und unterstützen den Gitarristen Lenny Kaye (seit 1975 Mitglied der Band).


    Patti Smith kam auf die Bühne wie eine Vogelscheuche. Jeans 2 Nummern zu gross, T-Shirt und Jacke in Übergröße und lange, zottelige, graue Haare. Ihr Verhalten gegenüber den Photografen war das eines Penners, ständig stürmte sie an den Rand der Bühne und spuckte in Richtung der Photographen. Nach den ersten beiden Songs forderte sie diese auf, den Saal zu verlassen, denn beim 3. Lied, Birdland, las sie einen neu verfassten Text von einem Blatt ab, wozu sie eine Brille brauchte. Man konnte den Eindruck gewinnen, sie wollte so nicht fotografiert werden. Ihre Spuckattaken konzentrierten sich dann während dem Song auf 2-3 Zuschauerinnen in der ersten Reihe, die mit ihren Handys weiterhin fotografierten. Danach hörte das Spucken dann auf. Nach meinem Geschmack ein sehr merkwürdiges und abstossendes Verhalten. Oder seh ich das zu eng und das gehört mit zur Show ? Mir hat es jedenfalls nicht gefallen und es hat mich massiv gestört.


    Ihre Performance auf der Bühne war aber sonst absolut Klasse. Eine tolle Stimme, die sie auch geschickt einzusetzen und zu variieren wusste, mal sanft säuselnd, mal energisch laut und bei der Zugabe My Generation bis zur Ekstase gehend. Daneben zeigte sie dann besonders bei den anderen Titeln, die nicht auf dem Album Horses waren, im Duett mit Lenny Kaye, dass sie nicht nur die akustische, sondern auch die e-Gitarre beherrscht. Höhepunkt und Abschluss der Show war dann der Who-Klassiker My Generation, bei dem die Lady dann so richtig in Ekstase geriet und genüßlich jede einzelne Saite ihrer schwarzen Stratocaster unter großem Beifall und Gejohle des Publikums abgerissen hat. Sofort nach dem Auftritt kam sie dann in den Graben zwischen Bühennaufbau und Absperrung und hat CD's und Platten signiert und mit den Fans ein paar Worte gewechselt. Alles in allem ein sehr gutes Konzert, die Fans im großen Zirkus-Krone-Zelt waren begeistert.


    Bilder gibt es in diesem Jahr keine, da die Agenturen dem Veranstalter extreme Auflagen gemacht haben, man braucht einen offiziellen Presseausweis und darf nur in einem bestimmten Segment links und rechts an der Seite der Bühne fotografieren. Private Aufnahmen sind grundsätzlich verboten. Ich habe darauf verzichtet.


    Bericht: Trollicus Musicus (Hans) und Oukay (Klaus).

    Hallo Franz,


    ich bin von dieser Nachricht immer noch sehr betroffen, kann sie aber nachvollziehen und verstehen,
    da es mir vor ein paar Jahren ähnlich ergangen ist.


    Ich möchte einfach nur Danke sagen, Danke für alles was Du für die Bluesroad getan hast, Danke
    dafür, dass ich 5 1/2 Jahre den Weg mit Dir und den Kollegen teilen durfte, dabei vieles gelernt habe
    und so unendlich viele Kontakte in die Musikwelt knüpfen konnte.


    Ich wünsche Dir alles, alles Gute und vor allem Gesundheit und hoffe, dass wir uns im Radio ab und
    an lesen und miteinander chatten können. Vielleicht ergibt sich ja auch wieder einmal die Gelegenheit
    für ein gemeinsam besuchtes Konzert.


    Der Bluesroad drücke ich die Daumen, dass diese schwere Zeit überstanden wird.


    Viele Grüße
    Hans

    Am 27.02.2014 gastierten im Laboratorium in Stuttgart Mz. Dee & Maurizio Pugno Organ Trio.


    Mz. Dee (De Juana Logwood) stammt aus Oakland, Californien und ist dort eine sehr bekannte Gospel und Bluessängerin,
    die schon bei Tourneen der Johnny Otis Band oder Johnny Nocturne Band ihr Können unter Beweis stellen konnte.



    Auf Ihrer Europatournee 2014 wird Mz. Dee begleitet von Maurizio Pugno und seinem Organ Trio,
    bestehend aus Maurizio Rugno, Gitarre, Alberto Marsico, Orgel und Gio Rossi, Drums.




    Abgerundet wurde das Ganze dann noch durch 3 bezaubernde junge Backgroundsängerinnen.



    Das Repertoire bestand aus Blues-Klassikern, einigen Eigenkompositionen des Duos Mz.Dee /
    Maurizio Pugno und dem Höhepunkt des Abends, einer tollen Interpretation des Etta James
    Klassikers "I'd rather go blind".




    Alles in allem in sehr schönes und interessantes Konzert. (Bilder und Bericht von Trollicus Musicus (Hans)).